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Vorstellung
Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres
Seit dem 10. Juni 2005 besteht der Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres. Wir haben dieses Gründungsdatum bewusst gewählt, weil die beiden
Waldensergemeinden am 10. Juni 1699 offiziell gegründet wurden. Somit ist dies für uns ein historisches Datum. Wir sind ein Teil der beiden Kirchengemeinden und bereichern in ehrenamtlicher Tätigkeit das Gemeindeleben von Pinache und Serres.
Ganz besonders ist es uns wichtig, das Erbe der Waldenser neu zu beleben. Wir bieten im Rahmen unseres Jahresprogrammes Vorträge, Exkursionen in andere württembergische Waldensergemeinden und Gottesdienste in der Tradition der Waldenser an. Ebenfalls nehmen wir mit einem waldensischen Thema an den Kinderferienerlebnistagen der bürgerlichen Gemeinde teil.
Viele Interessierte der Waldenser-Historie aus den umliegenden Waldenserorten nehmen das Angebot unseres jeweiligen Jahresprogrammes gerne an.
Ansprechpartner unseres Freundeskreises sind in Pinache:
Werner Augenstein, Ilse Beuchle, Kurt Gille, Eberhard Rivoir und Else Schnaubelt.
Ansprechpartner unseres Freundeskreises sind in Serres:
Gertrud Roux, Walter Roux und Cornelia Schuler
Übrigens: Wir bieten Führungen in beiden Orten, Pinache und Serres an.
Auch bei der Suche nach waldensischen Wurzeln sind wir behilflich.
Mehr unter www.waldenserfreunde.de
Kontaktperson ist Frau Cornelia Schuler, Serres – Telefon 07044-5564
e-mail: corneliaschuler@gmx.de

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Aktuelles Projekt 2011
Einrichtung einer Museumsstube im alten Rathaus Pinache
Mit dieser kleinen Museumsstube möchten wir die Geschichte der Waldenserbewegung seit den Anfängen im 12. Jahrhundert sowie die Ortsgeschichte von Pinache und von Serres seit der Gründung 1699 den Besuchern zugänglich machen. Auch werden kostbare Dinge (historische Bibeln, Teile der Waldensertracht, Handschriften, Sammlungen von Dokumenten und vieles mehr) ausgestellt.
Eröffnung der Museumsstube Pinache wird im späten Frühjahr 2011 sein.

Gottesdienst am 13.06.2010

Gottesdienst am 13.06.2010
Waldensergottesdienst
Gottesdienst in der Tradition der Waldenser
Am Sonntag, 13. Juni 2010 feierten wir, wie in den vergangenen 2 Jahren, in der Waldenserkirche in Pinache einen Gottesdienst in der Tradition der Waldenser.
Mehr als 130 Gottesdienstbesucher aus nah und fern (u.a. aus Kempten/Allgäu, Iffezheim, Bad Herrenalb) waren gekommen, miteinander diesen besonderen Gottesdienst zu feiern.
Pfarrer i.R. Wolfgang Miehlich aus Enzberg hielt aufgrund der Vakanz der Pfarrstelle den Gottesdienst in deutscher und in französischer Sprache und Sprach das Vaterunser in „Patoua“.
Für das stattliche Opfer in Höhe von Euro 382,30 möchten wir uns, auch im Namen beider Kirchengemeinden, sehr herzlich bedanken. Dieser beachtliche Betrag wird für die Innenrenovierung der Waldenserkirche Pinache verwendet.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten wir zum Kirchkaffee im Pfarrgarten Eingeladen. Viele Besucher folgten der Einladung und nutzten diese Gelegenheit, sich in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen..
An dieser Stelle möchten wir uns für die Spenden beim Kirchkaffee in Höhe von Euro 183,oo ebenfalls sehr herzlich bei allen Gebern bedanken. Dieser Betrag kommt der Einrichtung und der Gestaltung unserer geplanten Museumsstube im alten Pinacher Rathaus zugute.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Bäckerinnen für die vielen leckeren Dinge sowie den Helferinnen und Helfern aus unserem Freundeskreis. Nur mit deren Hilfe und Unterstützung ist ein solches Zusammensein erst möglich.
Kinderferienerlebnistag
Kinderferienerlebnistag bei den Waldenserfreunden
Wie in den vergangenen Jahren haben wir mit unserem Beitrag die
Kinderferienerlebnistage der Gemeinde Wiernsheim gestartet.
In diesem Jahr war ein Heu-Seilmaschine (Baujahr 1943/1944) die
Attraktion des Ferienerlebnistages. Herr Wolfgang Markowetz
aus Bretten-Gölshausen hatte diese Maschine bei einem Land-
maschinenhändler entdeckt und restauriert. Auf die Anfrage
von unseren Waldenserfreunden, mit uns einen Kinderferien-
erlebnistag zu gestalten, war er gerne bereit.
25 Kinder aus allen Wiernsheimer Ortsteilen waren am 4. August
unsere Gäste, die wir in der Waldenserkirche in Pinache
begrüßen konnten. Nach einer kleinen Einführung in die Geschichte
der Waldenser und über Pinache wurden die Kinder in 5 Gruppen
mit je 2 Betreuer aufgeteilt.
Jede Gruppe konnte unter Anleitung von Wolfgang Markowetz
an der Heu-Seilmaschine Seile herstellen, um danach wunderschöne
Herzen, Kränze und Zöpfe zu formen und diese dann mit verschienden
Trockenblumen und bunten Karobändern zu schmücken.
Mindestens 35 m lang waren die Heuseile, die gedreht wurden und
es war ein Genuss, mit welcher Krativität und Begeisterung die
Kinder ans Werk gegangen sind.
Zusätzlich zu dieser Attraktion haben wir das Bemalen von Steinen
angeboten. Auc h hier waren die Kinder mit Eifer bei der Sache.
Marienkäfer, Mäuse etc. entstanden und sogar das Waldenserwappen
wurde auf einem Stein festgehalten. Die Erinnerung an die Fußball-
weltmeisterschaft wurde wieder lebendig, denn einige der Kinder
hatten Nationalflaggen verschiedener Länder auf die Steine gemalt.
Zwischendurch gab es natürlich auch eine Stärkung mit Getränken,
gegrillten Würsten sowie Flachswickel, Schneckennudeln und
verschiedene Kuchen. Wer keine Lust mehr zum Seilemachen oder
zum Malen hatte, konnte bei den angebotenen Spielen (Sackhüpfen,
Eierlaufen, Seilhüpfen mit einem Heuseil und Wasserlauf) mitmachen.
Es war wieder ein schöner und gelungenen Tag mit einer tollen Gruppe.
Ein Kompliment an die Kinder. Super!
Ein Danke auch an Gertrud Roux, Walter Roux, Ilse Schmid, Pauli Bellone,
Margot und Werner Augenstein, Ilse Beuchle, Hilde und Kurt Gille,
Lore Haug und Irene Langenstein für ihr Engagement und ihre Mithilfe
sowie an Siegfried Beuchle, der uns mit einer Riesenmenge Heu versorgt hat.

Gruppenbild

Herzen, Kränze und Zöpfe

Dr. Kai Weidenmann

Die Waldenser
Nordhausen - Eine Waldensergemeinde stellt sich vor!
Informativ und sehr interessant war der Vortrag, ergänzt
durch viele Bilder, den Dr. Kai Weidenmann am vergan-
genen Sonntag in Serres gehalten hat. Er zeigte die
Entwicklung seines Heimatortes Nordhausen von der
Gründung (1701) bis in die Gegenwart. Viele Parallelen
zu unseren beiden Waldensergemeinden Pinache und
Serres waren dabei zu beobachten.
Zahlreiche Gäste sind unserer Einladung gefolgt. Bei
Kaffee und Kuchen und Gesprächen war es wieder
ein geselliger Nachmittag.
Herzlich bedanken möchten wir uns für die Spenden
in Höhe von Euro 165,50. Mit diesem Betrag unterstützen
wir die Kirchengemeinde Serres bei der Anschaffung
eines Wärme-Paraventes für die Organisten.
Herzlichen Dank auch an unsere Helferinnen und Helfer
vom Waldenser-Freundeskreis und an die vielen Kuchen-
bäckerinnen.
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