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Gemeindewald.

Nachhaltiger Energielieferant und Naherholungsgebiet.

Der Wald erfüllt vielfältige Funktionen und ist sowohl im Sommer als Schattenspender als auch im Winter als Rohstoffexporteur ein wichtiger Partner für Gemeinde und Bevölkerung.

Bild vom Wald mit Holzstämmen

Allgemeines zum Gemeindewald

Der Gemeindewald von Wiernsheim hat eine Waldfläche von 630 ha (25 % der Gemarkung). Er umfasst die Waldungen auf den Gemarkungen von Wiernsheim, Iptingen, Serres und Pinache. Auf gut mit Nährstoffen und Wasser versorgten Waldböden wachsen vor allem artenreiche Laubmischwälder.

Nachhaltige, pflegliche und naturnahe Bewirtschaftung prägen seinen Charakter. Neben der Produktion des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz erfüllt der Gemeindewald folgende besondere Waldfunktionen:

  • Wasserschutzwald
  • Wasserschutzgebiet
  • Immissionsschutzwald
  • Straßenschutzwald
  • Landschaftsschutzgebiet

Ganz wichtig für die Bevölkerung von Wiernsheim ist seine Erholungsfunktion. Fahrradfahren, Joggen, Walken, Reiten, Wandern und Entspannen macht Jung und Alt gleichermaßen viel Spaß und Freude in ihrem Wiernsheimer Wald.

Brennholz

Alljährlich finden im Frühjahr die Brennholz- und Flächenlosverkäufe in Wiernsheim und in Iptingen statt. Hier kann sich die Bevölkerung mit Brennholz lang, das sind ganze Stämme, die am festen Waldweg gelagert sind, oder mit Flächenlosen (Äste und Gipfel von eingeschlagenem Holz) versorgen.

In Iptingen hat diese Verkaufsform lange Tradition und wird zünftig als Waldfest mit Lagerfeuer durchgeführt.

Dürreschäden im Wiernsheimer Gemeindewald nach dem Trockenjahr 2018

Aktuelle Lage im Gemeindewald Wiernsheim nach Trockenheit und Hitze im Sommer 2018

Das extreme Trockenjahr 2018 führte im Gemeindewald Wiernsheim zu besorgniserregenden Waldschäden. Betroffen sind v. a. Fichten, Tannen, Kiefern und Buchen, jedoch regional unterschiedlich stark. (Hauptschadensgebiet Distrikt Schinderhau) Bei einer Drohnenbefliegung am 27. Juni 2019 durch Kay Bäumges aus Wiernsheim wurde das Ausmaß der Schäden deutlich.

Eine allgemeine Schwächung der Waldbestände ist zu beobachten, manche Bestände lösen sich langsam auf. Absterbeerscheinungen im Kronenbereich sind deutlich sichtbar. Braune Gipfel von Buchen, Fichten und Kiefern zeigen die abgestorbenen Bäume. Die Trockenschäden an Buche sind in allen Altersklassen sichtbar. Am stärksten betroffen sind jedoch aufgelichtete Altbestände. Durch massive Sonneneinstrahlung und fehlende Niederschläge trocknen die Böden aus und die Wasserversorgung reicht nicht mehr bis zu den obersten Kronenteilen. Durch vorzeitigen Laubfall platzt die Rinde an den Zweigen und Stammteilen auf (Sonnenbrand). Schädlinge wie z.B. Borkenkäfer bringen geschwächte Fichten, Tannen und Kiefern zum Absterben. Es gibt Einbußen bei der Vitalität und der Holzqualität der Bäume und damit auch finanzielle Einbußen.

Bildergalerie Dürreschäden 2018

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